Deichrückverlegung Schulpforta

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Am 22.04.2022 wurde bei einem Termin in Bad Kösen mit Minister Prof. Armin Willigmann neben der Maßnahme in Schellsitz u.a. die Deichrückverlegung Schulpforta-Iinks und Schulpforta-rechts erörtert.
In dem Gespräch wurde u.a. vorgetragen, dass man bei der bisher vom LHW favori­sierten Lösung Gefahr laufe, deswegen mit der Bewerbung um das Europäische Kulturerbesiegel (EKS) zu scheitern.
Als Alternative wurde vorgeschlagen, den historischen Deich lediglich zu schlitzen und dahinter einen Polter anzulegen.
Der Minister hatte zugesagt, diese Alternative in seinem Haus prüfen zu lassen.


Ende 2023 hakte der parlamentarische Geschäftsführer der SPD Landtagsfraktion Rüdiger Erben beim Ministerium nach.

Laut Antwort des Ministeriums befinden sich die genannten Hochwasserschutzmaßnahmen nicht in aktiver Bearbeitung und sind nicht vor 2027 geplant.


Im Nachgang des Gesprächstermins mit Minister Prof. Dr. Willingmann am 27. April 2022, erfolgte die Prüfung nachfolgender Alternativvorschläge für beide Hochwasserschutzmaßnahmen durch den Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft (LHW). Die Prüfergebnisse sind weiterhin unverändert.

Beide Maßnahmen befinden sich in der konzeptionellen Planungsphase. Daher sind derzeit keine Aussagen zu konkreten Planungsvarianten möglich. Im späteren Planungsprozess werden Planungsvarianten und örtliche Randbedingungen, wie z. B. UNESCO-Welterbestätten und mögliche weitere Zielkonflikte, berücksichtigt.

29.12.2023 Anfrage des parlamentarischen Geschäftsführers der SPD-Fraktion an Minister Prof. Armin Willigmann zum Stand
17.01.2024 Schreiben des Ministeriums
23.01.2024 Schreiben Rüdiger Erben an F.Doering / Ortschaftsrat Bad Kösen

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